BZ 29.01.2009 Munitionssuche am Flughafen

Im Frühjahr sollen die Bereiche neben den Landebahnen des Flughafens Tegel nach Munition durchsucht werden. Nach Auskunft von Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werden die Arbeiten notwendig, um die Landebahnen zu verbreitern. Größere Bahnen werden von der Zivilluftfahrt-Organisation für große Flugzeugtypen wie den Airbus A 330 verlangt.

Während sowohl Vertreter des Senats wie auch der Flughafengesellschaft betonen, für den Flugverkehr in Tegel gehe keine Gefahr von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg aus, sehen das Vertreter der Opposition, aber auch des Aktionsbündnisses "be-4-tempelhof" ganz anders.

"Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tegeler Gelände immer wieder bombardiert", so Michael Paul vom Aktionsbündnis.

Dabei sorgt er sich vor allem um Bomben mit chemischem Langzeitzünder, die bauartbedingt jederzeit explodieren können. Genau so etwas sei auf dem Siegerland-Flughafen am 28. September 2000 passiert als eine 500-Kilogramm-Bombe direkt unter der Start- und Landebahn explodierte - kurz nach der Landung eines Flugzeugs.

29. Januar 2009 04.00 Uhr, Philipp Appelt

Tagesspiegel 30.01.2009 - Ein Flughafen – und drei Konzepte

Ein Flughafen – und drei Konzepte Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - Tagesspiegel - Berlin
... für die Zukunft von Tempelhof zu sammeln, ist über Nacht Makulatur. Denn die Messe will den ganzen Flughafen inklusive Hangars und Haupthalle nutzen. ...