Während sowohl Vertreter des Senats wie auch der Flughafengesellschaft betonen, für den Flugverkehr in Tegel gehe keine Gefahr von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg aus, sehen das Vertreter der Opposition, aber auch des Aktionsbündnisses "be-4-tempelhof" ganz anders.
"Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tegeler Gelände immer wieder bombardiert", so Michael Paul vom Aktionsbündnis.
Dabei sorgt er sich vor allem um Bomben mit chemischem Langzeitzünder, die bauartbedingt jederzeit explodieren können. Genau so etwas sei auf dem Siegerland-Flughafen am 28. September 2000 passiert als eine 500-Kilogramm-Bombe direkt unter der Start- und Landebahn explodierte - kurz nach der Landung eines Flugzeugs.